Die größten Fehler beim Abschluss von Handyverträgen – ein Guide für Verbraucher

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Die größten Fehler beim Abschluss von Handyverträgen – ein Guide für Verbraucher

Große Fehler bei Händyverträgen

Für die meisten Menschen ist das Smartphone eines der wichtigsten Besitztümer. Das ist verständlich, denn die mobilen Geräte dienen nicht nur der Kommunikation, sondern helfen uns auch bei den unterschiedlichsten Alltagstätigkeiten. Kein Wunder also, dass sich viele Verbraucher für einen Handyvertrag entscheiden, um mit ihrem Smartphone maximale Flexibilität zu genießen. Prinzipiell spricht nichts dagegen, aber es passiert leider immer wieder, dass wir beim Abschluss von Handyverträgen fatale Fehler begehen. Das muss nicht sein, weswegen wir in diesem Guide auf einige der größten Fehler eingehen möchten.

Fehlende Recherche

Eigentlich sollte es selbsterklärend sein, sich vor einem Vertragsabschluss über das Angebot zu informieren. Trotzdem gibt es noch immer Menschen, die einfach blind einer Anzeige im Internet oder einem Mitarbeiter im Handyladen vertrauen und sich für das erstbeste Angebot entscheiden. Natürlich heißt das nicht, dass dieses Angebot schlecht ist, aber möglicherweise ist es trotzdem nicht für unsere Bedürfnisse geeignet. Daher ist eine umfassende Recherche der erste Schritt zu einem guten Handyvertrag. Dafür bieten sich die unterschiedlichsten Quellen an, darunter auch unsere Ratgeber zu Themen rund um Tarife und Telefonie.

Keine Analyse der persönlichen Bedürfnisse

Bei einem Handyvertrag handelt es sich um eine Entscheidung, mit der wir selbst bei einer kurzen Vertragslaufzeit einige Zeit leben müssen. Daher ist es ein großer Fehler, nicht die persönlichen Bedürfnisse zu analysieren. Was für ein Handyvertrag am besten ist, hängt von unseren individuellen Anforderungen ab. Nur weil ein Familienmitglied oder Freund mit einem bestimmten Vertrag glücklich ist, heißt das noch lange nicht, dass sich dieser Vertrag auch für uns eignet. Die Konditionen von einem Handyvertrag sind immer anders und unterscheiden sich unter anderem in puncto Datenvolumen. Ein gutes Beispiel sind Handyverträge mit unbegrenztem Datenvolumen, dessen Geschwindigkeit selbst bei dauerhafter Nutzung nicht abnimmt. Solche Verträge sind verständlicherweise teurer als Verträge mit begrenztem Datenvolumen. Sie sind allerdings nur dann notwendig, wenn wir wirklich darauf angewiesen sind – beispielsweise wegen regelmäßigen Livestreamings. Ist das nicht der Fall, geben wir nur unnötigerweise Geld aus.

Zu lange Vertragslaufzeit

Die Situation im Hinblick auf die Vertragslaufzeit ist weit besser als früher. Mittlerweile gibt es schließlich Gesetze für Verträge, welche Verbraucher schützen sollen. Es ist vorgeschrieben, dass die anfängliche Laufzeit eines Vertrags 24 Monate nicht überschreiten darf. Ferner müssen alle Anbieter vor dem Vertragsabschluss eine kürzere Option mit maximal 12 Monaten Laufzeit anbieten. Handyverträge mit astronomischen Laufzeiten sind infolgedessen ausgeschlossen. Trotzdem können wir nach wie vor Verträge mit zu langer Laufzeit abschließen. So ist es zum Beispiel denkbar, dass wir nur wegen eines bestimmten Projekts den Vertrag benötigen und anschließend auf ein günstigeres Paket umsteigen möchten. Wenn wir zu diesem Zeitpunkt immer noch im alten Vertrag feststecken, ist das mehr als ärgerlich.

Unnötige Zusatzleistungen

Moderne Handyverträge umfassen oft mehr Leistungen als nur Datenvolumen, SMS und Telefonie. Es ist nicht nur die Subvention eines Smartphones möglich, sondern möglicherweise gibt es auch vergünstigte Abonnements für Streaming-Anbieter oder vergleichbare Dienste. Solche Abonnements sind zwar interessant, aber wenn wir sie nicht benötigen, schlichtweg überflüssig. Daher sollten sie – sofern sie nicht gerade zu 100 % kostenlos sind – vor dem Vertragsabschluss entfernt werden. Das kann sich positiv auf den Preis auswirken. Bei Zusatzleistungen kann es sich übrigens auch um Versicherungen handeln. Eine teure Handyversicherung ist selbst bei hochwertigen Geräten nur selten sinnvoll.

Kein Blick auf die Netzabdeckung

Obwohl es sich um einen der mit Abstand wichtigsten Faktoren bei der Vertragswahl handelt, wird die Netzabdeckung nach wie vor oft vernachlässigt. Die Netzabdeckung eines Mobilfunkanbieters gibt Aufschluss darüber, wie schnell und zuverlässig das jeweilige Netz in verschiedenen Regionen ist. Das wiederum bedeutet, dass ein vermeintlich guter Mobilfunkanbieter in der Wunschregion möglicherweise schlecht abschneidet. Infolgedessen kann es sich schnell als Fehler herausstellen, nicht auf die Netzabdeckung zu achten. Im schlimmsten Fall holt man sich für ein oder zwei Jahre einen Vertrag, der einfach nicht die erwartete Leistung bringt. Dieses Problem kann vor allem bei Tarifen von Discountern vorkommen. An sich sind solche Tarife nicht zwangsweise schlecht. Tatsächlich gibt es sogar viele mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das gilt allerdings nur, wenn in puncto Netzabdeckung alles passt.

Versteckte Kosten

Jeder Vertrag hat feine Details, die zwar nicht mehr versteckt werden dürfen, aber trotzdem gerne übersehen werden. Generell gibt es nur wenige Menschen, die sich bei Vertragsabschluss alles ganz genau durchlesen. Dabei ist das sehr nahezulegen. Oftmals sind es Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, ob es sich um ein gutes oder schlechtes Angebot handelt. Möglicherweise gibt es versteckte Kosten, die uns nur in Ausnahmefällen betreffen. Das heißt nicht, dass diese Fälle nicht eintreten können. Vorsicht ist bekanntermaßen besser als Nachsicht.

Vernachlässigung von Roaming

Wir können durchaus sagen, dass die Situation für Verbraucher in den letzten Jahren immer besser geworden ist. So ist beispielsweise Telefonieren und Surfen im Ausland nicht mehr mit großen Risiken verbunden. Zumindest nicht in der EU, denn extra hierfür gibt es spezielle Gesetze. Das wiederum bedeutet, dass wir mit unserem Handyvertrag in jedem EU-Land volle Flexibilität genießen. Zumindest in der Theorie, denn in der Praxis ist es gut möglich, dass es Einschränkungen in puncto Roaming gibt. Zudem sieht die Situation außerhalb der EU schon ganz anders aus. Die Roaming-Bedingungen sollten daher auf keinen Fall außer Acht gelassen werden. Inzwischen sind astronomische Handyrechnungen wegen Roaming zwar weit seltener als früher, aber sie kommen vereinzelt immer noch vor und können eine böse Überraschung sein.

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